Während bei CNN die „Magic Wall“ (entwickelt von Jeff Han) für Furore sorgt und Microsoft seine Surface-Technologie allmählich auf den Markt bringt, zeigt Oblong (USA) ein Interface, bei dem der Computer allein mit Gesten bedient wird (via Engadget):
Die Technologie ist beeindruckend und wird, nach Angaben des Herstellers, bereits in in einer Reihe von Anwendungsfeldern eingesetzt. Oblong reklamiert damit für sich, der erste Hersteller zu sein, der seit der Einführung der Maus (1984) die Schnittstelle von Mensch zu Computer entscheidend erweiterte, indem man die räumliche (dreidimensionale) Ebene erschlossen hat.
So gesehen wäre die Technologie der Touchscreens, wie sie bei Jeff Han, Microsoft und natürlich Apple (iPhone) zum Einsatz kommt, nur der Abschluss einer rund 25jährigen Entwicklungsperiode, die den Computer in praktisch alle Haushalte gebracht und damit unsere Welt entschieden verändert hat.
Ob der Ansatz von Oblong ebenso weitreichende Folgen haben wird? Ich kann mir gut vorstellen, dass man sich in virtuellen Welten mit Datenhandschuhen entschieden müheloser bewegen kann, als derzeit noch mit der Maus oder einer Spielkonsole. Und nachdem die Spielebranche für etliche Milliarden Umsatz gut ist (und zudem als krisenresistent gilt!), brauchen wir uns wohl um die Erfindung von Oblong keine Sorgen zu machen…
The post Oblong: Touchscreens sind mega-out, jetzt kommen wir! appeared first on bwl zwei null.